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insulbar feiert seinen 40. Geburtstag

Am 17. Oktober 1973 stieg der Preis von Erdöl von drei auf fünf US-Dollar pro Barrel. Ein Anstieg von 70 %. Praktisch über Nacht! Im Verlauf des darauf folgenden Jahres verteuerte sich Öl weiter bis auf über zwölf Dollar. Dieser Preisschock führte den Menschen die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und ölfördernder Staaten schmerzhaft vor Augen.

Zwar hatten sich damals die Hersteller von Metallsystemen schon auf die Suche nach Lösungen gemacht. Erste Ansätze, um den Energieverlust und die Bildung von Kondenswasser zu reduzieren wurden jedoch nur zögerlich eingesetzt. Die Ölpreiskrise änderte das. Die Systemgeber erkannten die Zeichen der Zeit und Ensinger wurde Entwicklungspartner von Wicona.

Warum traute man einem Newcomer, der 1966 gegründeten Firma Ensinger eine bessere Lösung als die bis dato verfügbaren Ansätze zu? „Da spielte unser Verfahren eine Rolle, welches überhaupt der Grund war mich selbstständig zu machen: Wir waren der einzige Anbieter, der glasfaserverstärkte Kunststoffprodukte in der erforderlichen Präzision liefern konnte“, erinnert sich Wilfried Ensinger. „Nach DIN lagen die Toleranzen bei +/- 0,2 mm. Das reichte für diese Anwendung aber nicht. Wir lieferten +/-0,02 mm Toleranz – als fertig extrudierte Stege statt geschliffener Ware. Das hatte sich rumgesprochen“, so der Gründer.

Ensinger setzte auf glasfaserverstärktes Polyamid 66. Dessen Wärmausdehnungskoeffizient entsprach dem von Aluminium ideal und war hitzebeständig bis 200° C. Damit der Kunststoffsteg dauerhaft sicher und stabil saß, schlug der findige Ingenieur zusätzlich zum Kraftschluss (durch Andrücken des Aluminiumhammers an den Isoliersteg) einen Formschluss vor. Die Aluführung sollte sich fest mit dem Steg verzahnen – das heute übliche Rändeln und Einrollen war geboren.

Zusammen mit dem ift Rosenheim und der Bundesanstalt für Materialforschung wurde die neuartige Verbindung auf Herz und Nieren geprüft, die Ergebnisse in Fachzeitschriften veröffentlicht. „Das gab uns und den Kunden die nötige Sicherheit und ermöglichte unseren Einstieg in den Markt“, so Ensinger. 1977 ging man mit dem Wärmedämmprofil in Serie.

Was klein begann, entwickelte sich rasch zu einer Erfolgsgeschichte. Das steigende Umweltbewusstsein und die wachsende Zahl an Länder, die immer strengere Energiesparverordnungen vorgaben, ließen die Nachfrage schnell wachsen. Auch die Anforderungen an Isolierstege nahmen zu: Profilgeometrien wurden komplexer, neue Materialien, Anwendungsgebiete und Wettbewerber betraten den Markt. Heute ist die thermische Trennung von Metallfenstern, -türen und -fassaden in den meisten Ländern mit Hilfe von Kunststoff-Isolierstegen Standard.

Lesen Sie hier die ganze Geschichte

Meilensteine in 40 Jahren insulbar

Interview mit Wilfried Ensinger

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